KIMADU am Ratsgymnasium
Seit Februar dieses Jahres ist das Projekt KIMADU am Ratsgymnasium gestartet. KIMADU ist ein landesweites Pilotprogramm für Künstliche Intelligenz im Mathematik- und Deutschunterricht, für welches landesweit 25 weiterführende Schulen ausgewählt wurden.
Dabei halten didaktisch aufbereitete Assistenten Einzug in den Unterricht, um die komplexen Fähigkeiten der großen Sprachmodelle auf eine vorher definierte Situation zu begrenzen. Dabei arbeiteten beispielsweise einige unserer neunten Klassen mit dem Assistenten „Paul Potenzregel“, der Umformungsschritte in den Termumformungen kontrolliert und ein individuelles Feedback gibt. Dazu können die handschriftlichen Lösungen als Foto bzw. Screenshot hochgeladen werden und von der Künstlichen Intelligenz ausgelesen werden. Dadurch kann das individuelle Lernen gestärkt und auch ein niedrigschwelliges Hilfsangebot geschaffen werden, so berichten einige Schülerinnen und Schülern von schrittweisen Erklärungen, die die Bewältigung komplexer Aufgaben erleichtern. Es ist in einigen Fällen auch zu fehlerhaften Erkennungen der Handschrift gekommen, die den Prozess erschwerten, da zunächst die fehlerhafte Erkennung angepasst werden musste.
AG „Geschichtswettbewerb 2024/25“ – Grenzen erforschen, Geschichte begreifen
Mehr als ein halbes Jahr lang haben sich 13 Nachwuchs-HistorikerInnen unserer Schule in der Geschichts-AG von Herrn Rahenbrock mit dem Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten auseinandergesetzt:
„Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“.
Sie haben mit großem historischem Spürsinn eigene Forschungsfragen entwickelt, Zeitzeugen interviewt, Archive durchforstet, Quellen kritisch ausgewertet und Fachliteratur studiert. Entstanden ist ein eindrucksvolles Panorama ganz unterschiedlicher Grenzerfahrungen – von religiösen Trennlinien der Frühen Neuzeit über nationale und ideologische Grenzen des 20. Jahrhunderts bis hin zu familiären Migrationsgeschichten.
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Zu Besuch auf der Schatzinsel
Anlässlich des Welttages des Buches und der damit verbundenen Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte" hat die Klasse 5c im Rahmen des Deutschunterrichts am Montag, 7. Juli 2025, die Buchhandlung „Schatzinsel" besucht.
Wie entsteht eigentlich ein Buch? Dass es von der ersten Idee bis zum Verkauf eines Buches ein langer Weg ist, dass dabei viele lateinische Wörter eine Rolle spielen (z.B. Manuskript, LektorIn), dass Verlage sehr viele Manuskripte lesen müssen und die Suche nach einem passenden Titel oft nicht einfach ist - das erfuhren wir von Herrn Seiler, dem Inhaber der „Schatzinsel", in einer interessanten Präsentation.
Barriere-Check am Rats
„Weil ich selbst einen Jungen habe, der im Rollstuhl gefahren werden muss, habe ich diese Geschichte von den Krokodilern geschrieben. Auch mein Sohn muss oft warten, bis Nachbarjungen kommen und ihn abholen, zum Fußballplatz mitnehmen oder zum Minigolfplatz. Es ist schwer für einen Jungen, nicht einfach mit anderen Jungen weglaufen zu können, immer warten zu müssen, bis ihm einer hilft. Und wenn ihr in eurer Nachbarschaft einen Jungen oder ein Mädchen seht, die behindert sind, denkt daran, dass es jeden treffen kann, seid freundlich zu ihren, versucht zu helfen. Oft ist schon viel geholfen, wenn ihr freundliche Worte findet, denn Worte können verletzten - oder helfen.“
Das schrieb Max von der Grün vor etwa 50 Jahren in seinem Vorwort zu seinem Roman „Vorstadtkrokodile“, den die Klasse 5c aktuell im Deutschunterricht liest. Wie ist es, mit einer Einschränkung im Alltag zurecht zu kommen? Auf welche Hindernisse stößt man? Diesen Fragen wollten wir im Anschluss an die Lektüre nachgehen.
Siegerehrung Informatik-Biber-Wettbewerb
Schüler*innen begeistern mit Beteiligung und Erfolgen
Beim Informatik-Biber wurden die Schülerinnen und Schüler beim Lösen der attraktiven Denkaufgaben in „begeistertes Tüfteln versetzt“ und beschäftigten sich mit „knallharter Informatik“.
Dabei geht es auch darum, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der aktuellen Auflage des Informatik-Biber unterhaltsame, aber auch zum Teil komplexe Problemstellungen mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.
MINT-EC Zertifikate für Ratsgymnasiasten
Eine vertiefte Ausbildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) ist einer der Schwerpunkte der Bildungsarbeit am Ratsgymnasium. Drei Abiturienten haben im Lauf ihrer Schullaufbahn immer wieder hervorragende Leistungen in MINT-Fächern gezeigt und sich zudem auch regelmäßig außerschulisch bei Wettbewerben und in Praktika in diesem Bereich engagiert, so dass sie zum Abitur eine besondere Auszeichnung erhalten konnten: Schulleiter Hendrik Snethkamp überreichte Paul Breuer, Terje Löchte und Lennart Weigl das MINT-EC-Zertifikat für besondere Leistungen im MINT-Bereich, das das Ratsgymnasium als MINT-EC-Schule zum Abiturzeugnis verleihen kann.
Ratsabiturienten 2025: Mit Verantwortung und Haltung
Der Abiturjahrgang 2025 des Ratsgymnasiums wurde am Freitag im Festsaal des Münsteraner Rathauses feierlich verabschiedet. Der letzte G8-Jahrgang hatte dabei offensichtlich Eindruck hinterlassen, stellten doch die Redner in der Feierstunde das Engagement und die Verantwortung der diesjährigen Abiturientia heraus. Die Schüler hatten sich im Lauf ihrer Schulzeit immer wieder vielfältig ins Schulleben eingebracht und es aktiv mitgestaltet. Ganz zuletzt auch den Festakt zu ihren Ehren, der von Cynthia Venderkone am Flügel und von der Band von Linus Arning, Jonas Letters, Hannah Serpé und Meret Wunsch mit vier Beiträgen musikalisch bereichert wurde.
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Ehemaligenfest Ratsgymnasium 2025
Zurück an ihre alte Schule zog es viele ehemalige Schüler des Ratsgymnasiums beim traditionellen Sommerfest der Rendalia, dem Ehemaligenverein. Auf Schulführungen konnten die Ehemaligen viele Neuerungen und auch bauliche Veränderungen am gebundenen Ganztagsgymnasium entdecken, bevor sie sich dann zum offiziellen Programm der Rendalia in der Mensa versammelten. Besonders geehrt wurde in diesem Jahr Dr. Rutger von der Horst, der langjährige Vorsitzende der Rendalia, der von Natalie Weritz, der Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, mit einem Ratsstern im Eingangsbereich der Schule ausgezeichnet wurde. Von der Horst ist zudem auch Herausgeber des beliebten Jahresheftes der Rendalia, das für einen Ehemaligenverein sicherlich eine Besonderheit darstellt. Im Anschluss tauschten die Ehemaligen bei gutem Wetter noch viele Erinnerungen an ihre Schulzeit aus.
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